Teilbetreute, heilpädagogische Jugendwohngemeinschaften und Betreutes Wohnen

Die beiden teilbetreuten, heilpädagogischen Jugend-Wohngemeinschaften mit 6 bzw. 3 Plätzen (Betreuungszeiten bis 22.30) sind wesentliche Bausteine der gesamten Betreuungskette innerhalb des Mädchenheimes Gauting und verbinden die vollstationären Gruppen-Angebote mit dem letzten Schritt vor der Selbständigkeit, dem betreuten Wohnen, wofür 2 Plätze in Einzelappartements zur Verfügung stehen.
Die Angebote knüpfen insbesondere an die sehr personalintensiven, vollstationären, offenen Gruppen an. Oftmals müssen die Fähigkeit für eine Teilbetreuung noch ausgebaut werden, um den Übergang insbesondere von personalintensiven, vollstationären Betreuungsformen zu gewährleisten.

Aufnahme finden schwerpunktmäßig Schülerinnen und Jugendliche/junge Frauen in vergleichbaren Maßnahmen bzw. Ausbildung ab dem 16. Lebensjahr, die durch physische, psychische und/oder soziale Faktoren in ihrer individuellen Entwicklung beeinträchtigt sind, so dass sie sozialen, schulischen und ggf. beruflichen Anforderungen nur mit päd. Hilfe gewachsen sind und einen Betreuungsbedarf aufweisen, der dem einer teilbetreuten, heilpädagogischen Jugendwohngemeinschaft entspricht. Jugendliche/junge Frauen mit Migrations- oder Fluchthintergrund finden bei Erfüllung entsprechender Voraussetzungen ebenfalls Aufnahme in der Gruppe.

Da die teilbetreuten, heilpädagogischen Wohngruppen in die Betreuungskette des Mädchenheimes Gauting eingebunden sind, wird ein relevanter Anteil der Bewohnerinnen aus den vollstationären Gruppen, zumeist aus den vollstationär-offenen Gruppen, in Einzelfällen, bei nicht mehr gegebener, chronischer Weglauftendenz, auch aus einer geschlossenen Gruppe, in die Teilbetreuung wechseln.

Ebenfalls dienen die Gruppen als Nachfolge-Angebote für externe, meist vollstationäre sowie therapeutische bzw. intensivtherapeutische Wohnformen. Dies bedeutet, dass die Jugendlichen meist aus einem deutlich höher strukturierten Setting stammen und besonders in der Übergangszeit noch Hilfen benötigen, um künftig mit weniger Betreuung auskommen zu können.

Des Weiteren nehmen die Gruppen Jugendliche auf, die ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten bzgl. einer selbständigen Lebensführung noch überschätzen und daher zum Teil Schwierigkeiten haben, noch Unterstützung anzunehmen. Hier wird durch anfängliche Realitätskonfrontation mit nachfolgendem, schrittweisen Abbau der pädagogischen Begleitung sowie mittels psychologischer Unterstützung (z.B. Vermittlung von Selbstinstruktionstechniken) behutsam in die Selbständigkeit begleitet.
Durch die enge Kooperation mit der jeweils anderen, benachbarten teilbetreuten, heilpädagogischen Wohngemeinschaft können bei Bedarf speziell die Jugendlichen, die von einer kleineren Wohnform oder alternativ größeren Gruppengröße profitieren, in die jeweils andere Gruppe umziehen.



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